Freitag, 23. November 2012

Abschied von Ottis Schlachthof


Habe diese Sendung immer gern geschaut und leider war es in der letzten Zeit  deutlich zu sehen, dass Otti am Ende seiner Kräfte ist.
Hut Ab, dass er so mit seiner Krankheit umgeht...Ich wünsche ihm alles Gute.....

 

Ende nach 17 Jahren Abschied von Ottis Stammtisch

Stand: 23.11.2012
"Aus ist’s, gar ist’s, schad', dass' wahr ist", resümiert Ottfried Fischer. Um seinen Abschied mit der letzten Sendung gebührend zu feiern, versammelt er noch einmal seine liebsten Gäste aus über 17 Jahren Ottis Schlachthof um sich. 
Zu Gast in der letzten Sendung ist die erste Riege des deutschen Kabaretts: Urban Priol, Monika Gruber, Willy Astor, Christian Springer, Michael Altinger, Helmut Schleich und Günter Grünwald – allesamt langjährige Wegbegleiter von Ottfried Fischer.
Für die Abschiedssendung haben sich Ottis Kabarett-Kollegen die eine oder andere Überraschung einfallen lassen, um ihren Otti noch einmal hochleben zu lassen. Musikalische Unterstützung kommt von der hochkarätigen Band "Die Heimatlosen".

Namhaften Künstlern bot Ottis Schlachthof eine Plattform, jungen Talenten ein Sprungbrett. So hatten einige der heute bekanntesten Kabarettisten Bayerns wie z. B. Django Asül, Michael Altinger und Martina Schwarzmann ihre ersten Fernsehauftritte bei Ottis Schlachthof.
"17 Jahre lang stand die Sendung für ausgezeichnetes Kabarett in all seinen Facetten und wurde von den Zuschauern mit hervorragenden Einschaltquoten belohnt. Mit Respekt und Hochachtung danke ich Ottfried Fischer, der mit seiner unvergleichlichen, einzigartigen Persönlichkeit Ottis Schlachthof zur erfolgreichen Kultsendung etabliert hat."
Dass Ottfried Fischer viele Talente hat, ist unbestritten – eine weitere, bisher eher weniger bekannte Facette seiner Kreativität, zeigt er mit nachfolgendem Gedicht zur letzten Ottis-Schlachthof-Sendung:

Abschied vom Schlachthof

So schüttet nun die Zeit so mächtig sich auf dich herab.
Und während trocken von dem Guss du langsam wieder bist,
Schaust du zwar in die Richtung, niemals aber ganz das Grab.
Halbzeit nennst du, wo Nachspielzeit der rechte Maßstab ist!

Zeit für Neues fordern nun des Lebens stete Brüche,
Die Welt, sie ist noch nicht in Ordnung, gibt noch viel zu tun,
Das Wort ist mächtig, braucht aber mehr als nur die Sprüche,
Wer heute was zu sagen hat, hat keine Zeit zu ruh'n.
Dass dieses sei uns ein Vermächtnis, bitt' ich herzlich Euch:
Tränchen quillt, wenn in meinem Sinne künftig ihr dabei!
Es fließt doch weiter bester alter, Wein, füllt die neuen Schläuch';
Freude deshalb weil's so schön war - nicht Trauer weil's vorbei!
(Ottfried Fischer)
Quelle BR Bayr. Fernsehen



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